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Pferderassen

Paso Peruano

Paso_peruano
Herkunft: Peru

Stockmaß: um 150cm

Farbe: alle, auch Schecken; im peruanischen  
           Zuchtziel sind jedoch Schecken und
           Schimmel weniger erwünscht

Ebenso wie der eng verwandte Paso Fino stammt der Paso Peruano ursprünglich von spanischen und nordafrikanischen Pferden ab, die mit den spanischen Eroberern nach Südamerika kamen. Pasos werden seit Mitte des 16.Jahrhunderts streng auf ihre Töltveranlagung hin gezüchtet, so dass sie fast alle sogenannte Naturtölter sind, d.h. schon als Fohlen von sich aus im Tölt gehen. Eine typische Eigenschaft von Pasos ist der "Termino", der die über außen gehende, kreisförmige Bewegung der Vorderbeine bezeichnet. Er trägt dazu bei, die Bewegung sanft und daher bequem zu machen. Insgesamt ist der Tölt von Pasos auch noch angenehmer als z.B. der von Isländern. Der Trab spielt bei dieser Rasse also keine nennenswerte Rolle, er wurde über die Zeit auch soweit weggezüchtet, dass viele Pferde nur schwierig in den Trab gehen und eher tölten. Auch der Galopp ist teilweise schwach ausgeprägt und schwierig abzurufen.
Auf Gangpferde-Wettbewerben wird der Tölt von Paso Peruanos und Paso Finos auf einer als "Fino Strip" bezeichneter Bahn aus Holzplanken vorgeführt. Über diese Strecke werden die einzelnen Teilnehmer nacheinander im Tölt vorgestellt, wobei man aufgrund des Untergrundes sehr gut die Taktklarheit hören und beurteilen kann.
Der Paso Peruano ist ein sehr feingliedriges und edles, dabei aber auch leistungsbereites Pferd. Durch seine Veranlagung zu mehreren Gängen erfordert er, wie alle anderen Gangpferde auch, eine gute Ausbildung, um die einzelnen Gänge auseinanderhalten zu lernen und getrennt abrufen zu können.

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